Feuerwehr Büdingen

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Einrichtung "Feuerwache Nord"

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"Feuerwache Nord" in Dienst gegangen

Aufgrund der vielen Baumaßnahmen im Büdinger Stadtgebiet, insbesondere durch die Sperrung der Berliner Straße, wird es im Büdinger Stadtgebiet in den Stoßzeiten (Berufsverkehr, Schulbeginn und Schulschluss) vorraussichtlich zu extremen Verkehrsbehinderungen kommen. Dies ist einerseits natürlich für die Personen, die im Stau stecken, ärgerlich, sorgt andererseits für Hilfskräfte aber für noch viel größere Probleme.

Der Gesetzgeber sieht eine Hilfsfrist von 10 Minuten vor. Das bedeutet, dass 10 Minuten, nachdem ein zeitkritischer Notfall gemeldet wurde, effektive Hilfe eingeleitet sein muss. Die Leitstelle benötigt circa 1,5 Minuten für die Disposition und Alarmierung der Kräfte. Das heißt, dass freiwillige Feuerwehrkräfte innerhalb von 8,5 Minuten ihre aktuelle Tätigkeit beenden, zum Feuerwehrhaus gelangen, sich umziehen, die Einsatzfahrzeuge besetzen, den Einsatzort erreichen und erste Hilfsmaßnahmen einleiten müssen.

Durch die Lage des Büdinger Brandschutzzentrums am süd-westlichen Stadtrand wird es für Einsatzkräfte, die im Norden der Stadt wohnen, unmöglich, in dieser Zeit das Brandschutzzentrum zu erreichen, bereits wenn mäßiger Verkehr herrscht. Hinzu kommt die allgemein angespannte Personalsituation, gerade tagsüber. Sind die Einsatzkräfte dann ausgerückt, ist durch den verdichteten Verkehr zu Behinderungen der Einsatzfahrzeuge zu rechnen.

Aus diesem Grund haben die Führungskräfte der Feuerwehr Büdingen einen Einsatzplan ausgearbeitet, der für die Dauer der Baumaßnahmen in der Berliner Straße vorgesehen ist. Dieser beinhaltet, dass ein Tanklöschfahrzeug, der Florian Büdingen 1/22-1, sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug (zur Verfügung gestellt von der Feuerwehr Michelau) beim DRK Büdingen im Norden der Stadt stationiert werden. 15 festgelegte Einsatzkräfte, die entweder durch ihren Wohnwort, oder durch ihre Arbeitsstätte die Wache des DRK schneller erreichen können als das Brandschutzentrum, fahren im Alarmfall nun zu dieser Interimswache. Dadurch soll im Stadtgebiet sowie auf den Ortsteilen der Brandschutz weiterhin sichergestellt werden.

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Bilder: Gerd Wagner

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